Monatsarchiv Juni 2013

VonHenning

Übung mit der Berufsfeuerwehr

Am Freitag den 14.6. führten wir die erste Übung mit der Berufsfeuerwehr zum Thema „Gefahrguteinsatz“ durch. Seit einiger Zeit stehen wir mit in der Alarm- und Ausrückeordnung für den Gefahrguteinsatz mit dem Schwerpunkt Dekontamination.

Der Löschzug der Berufsfeuerwehr, der Leitungsdienst (Karsten Herzog, Chef der Berufsfeuerwehr) und unsere beiden Löschfahrzeuge trafen sich bei EDEKA in Engelsby auf dem Parkplatz.

Nach kurzer Besprechung ging es in Richtung Gerätehaus Engelsby. Vor Ort ergab sich für den Zugführer folgende Lage: Es war zu einem Verkehrsunfall gekommen bei dem eine Person verletzt wurde, außerdem lief aus einem Gepäckstück des PKW eine unbekannte Flüssigkeit aus.

Die Berufsfeuerwehr schickte einen Trupp unter CSA (Chemikalien Schutz Anzug) zur Personenrettung und zur Erkundung vor, unser LF 20 KatS baute die Not-Dekon für die CSA-Träger auf. Das zweite Löschfahrzeug unterstütze durch die Stellung des dreifachen Brandschutzes, Pulver, Wasser und Schaum, und die Absicherung der Einsatzstelle.

Nachdem der CSA-Trupp die Person gerettet und das Gefahrgut in ein Überfass verbracht hatte war Übungsende.

Bei der Nachbesprechung wurde der zügige Aufbau der Not-Dekon gelobt, gerade weil wir dies vorher noch nie geübt hatten. Dass deutlicher Übungsbedarf besteht sah man dann an vielen Kleinigkeiten, Verhaltensweisen und fehlenden Materialien unter anderem vom Dekon-P Fahrzeug. Ein Bekanntmachen mit den Gerätschaften des erweiterten Dekon-Materials und eine Übung damit soll noch in diesem Jahr stattfinden.

VonHenning

Tolles EngelsBYfest 2013

Traditionell beteiligten wir uns auch dieses Jahr am Kinder- und Jugendfest an der Engelsbyer Grundschule. Bei bestem Sommerwetter, was in den Tagen und Wochen davor nun wirklich nicht die Regel war, fuhren wir mit unserem LF 20 KatS und 6 Kameraden zur Präsentation von Ausrüstung Fahrzeug vor.

Anfangs war der Besucherstrom verhalten bei uns am Fahrzeug, bis wir uns entschlossen die Kübelspritze auszupacken um die Kinder ein bisschen mit Wasser spielen zu lassen. Dazu noch eine Tonfolge aus dem Martinhorn, dann gab es kein halten mehr.

Langsam aber sicher kamen immer mehr Kinder so dass die ersten 10 Kübelspritzen schnell geleert waren. Also entschlossen wir uns dazu ein C-Rohr aus dem Fahrzeugtank zu betreiben, natürlich unterstützt durch jeweils einen Kameraden. Die Idee wurde super angenommen und die Kübelspritze wurde schnell uninteressant. Sprühstrahl, Vollstrahl, wenig Wasser, viel Wasser, die Schlange der interessierten Kinder wurde schnell immer länger. Und auch im Fahrzeug wollten dutzende Kinder einsteigen und mal einen Helm aufsetzen.

Schnell war auch der Fahrzeugtank von 1000 Litern leer und nach dem ersten Auftanken am 200m entfernten Hydranten entschlossen wir uns doch eine feste B-Leitung zu verlegen.

Ununterbrochen kamen Kinder, so dass wir auch erst nach 17:30 langsam die Sachen zusammenpackten und durchgeschwitzt und sonnengewärmt Richtung Wache zurückfuhren.

Was für ein toller Nachmittag!