Kategorien-Archiv Dienstabend

VonHenning

Ein ganz normaler Dienstabend

Nach der wetterbedingten Bewegungsfahrt letzte Woche, haben alle drei Gruppen gestern das super Wetter bestens genutzt.

Die Rüstwagen-Gruppe arbeitete mit dem Mehrzweckzug und machte Licht, das LF 16/12 machte offene Wasserentnahme am Regenrückhaltebecken und das LF 20/10 war am Fördegymnasium mit Leitern zur Übung.

So kann es weitergehen!

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Feuerwehrlastiges Wochenende

Vier Ereignisse machten dieses Wochenende auf jeden Fall nicht langweilig..

Einsatzübung „Feuer mit Menschenleben in Gefahr“

“18:05 FEU Y, Übergangsheim Friedheim 108, Ecke Osterallee”

Das war die Meldung die auf einen ernsten Einsatz hinwies. Da sich, wie immer, schon ein paar Kameraden an der Wache befanden, war schnell beide Fahrzeuge voll. Auffällig hätte sein können, dass beide Fahrzeuge noch auf dem Hof standen und gleichzeitig abrücken sollten.  weiterlesen

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Selbstrettung und Drehleitertest

Am 13.09.2013 fing der Dienst schon um 19:00 an, denn es sollte zu einem Termin bei der Berufsfeuerwehr gehen. „Abseilen“ zur Selbstrettung und besteigen der Drehleiter war geplant.

Die Selbstrettung mit dem Feuerwehrgurt ist die, theoretisch, letzte Möglichkeit mit der sich ein Atemschutztrupp aus oberen Stockwerken retten kann. Das Besteigen der Drehleiter soll jedem einzelnen als Test dienen ob Drehleitertauglichkeit vorhanden ist für den Einsatzfall.

Wir fuhren also zur Berufsfeuerwehr wo uns Torsten schon erwartete. Wir bekamen den Plan für den Abend erläutert: eine Gruppe sollte die Drehleiter besteigen, die andere währenddessen sich abseilen am Schlauchturm.

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Besichtigung eines neuen Löschfahrzeuges

Am Freitag wurde bei Dienstantritt spontan verkündet: Heute besichtigen wir die neuen HLF der Berufsfeuerwehr!

Also wurden die Fahrzeuge besetzt und wir fuhren zur Wache am Munketoft. Dort gab uns der Kamerad Simon einen kleinen Überblick über das Konzept der Fahrzeuge, dann durfte alles begutachtet und ausprobiert werden.

Vom Aufbau und der Pumpe her ist das Fahrzeug sehr ähnlich mit unserem LF 20, nur gibt es mehr Gerätschaften für technische Hilfeleistung und die Pumpe verfügt über Schaumtank mit Zumischer.

Die interessantesten Ausstattungsmerkmale waren: weiterlesen

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Baumfällung in Twedt

Nachdem nun 4 Wochen theoretischer Unterricht rund um den Umgang mit der Motorsäge und Verhalten am Baum abgeschlossen waren, ging es gestern an das lebende Objekt.

Uns bot sich dankenswerterweise die Möglichkeit auf dem Reiterhof Petersen zwei Bäume zu fällen und zu zerlegen. Dafür schon einmal ganz herzlichen Dank an Thomas Petersen!

Wir trafen uns also um 19:30 an der Wache Engelsby und fuhren mit LF 20/10, LF 16-HD, Rüstwagen und GW-N nach Twedt. Dort wurden als erstes die beiden Einsatzstellen ausgeleuchtet und die Geräteablagen vorbereitet. In der Zwischenzeit besprachen die Gruppenführer mit dem Wehrführer die Einzelheiten der beiden Fällungen wie Sicherheitsabstand, Höhe, Neigung, Winden- und Greifzugeinsatz. Als die der Sägeführer bereit waren wurde das Windenseil vom Rüstwagen am Baum angeschlagen und dann die Details wie Fallkerb und Co. angezeichnet und vorbereitet. Schließlich wurde das Windenseil angezogen und der Baum mit Keilen angekippt. Den Rest erledigte die Winde. Der Baum fiel planmäßig in die gewünschte Richtung.

Beim zweiten Baum lief es ähnlich ab, nur dass hier der Greifzug mit einer Umlenkrolle zum Einsatz kam, damit der Baum sicher gelenkt werden konnte. Auch hier klappte alles planmäßig und der Baum fiel in die schmale „Landezone“.

Heute (Samstag) haben dann alle Kameraden die Möglichkeit die Bäume zu zerlegen und Erfahrung mit der Kettensäge zu sammeln.

( 23.3.2013) Hier nun auch ein Video

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Einweisung in die Dekon-Anlage

Nachdem wir vor 2 Wochen schon von einem Kameraden der Berufsfeuerwehr in das Dekon-Konzept (Dekon= Dekontamination) theoretisch eingeführt wurden, stand heute die praktische Lektion an.

In der Reservefahrzeughalle der Berufsfeuerwehr konnten wir unter Anleitung von Zugführer Dirk Schnüll nach und nach die Bestandteile der Dekon-Anlage auspacken, aufbauen und uns damit vertraut machen. Dazu gehören unter anderem Ankleidebereich für die CSA-Träger (ChemikalienSchutzAnzug), Plane für den Dekon-Bereich, Duschzelt, Auffangwanne und so weiter.

Weitere Übungen mit dem Gerät und vor allem eine Benutzung der Anlage im Übungseinsatz werden folgen.

Hier gibt es auch ein kleines Video vom Aufblasen des Zeltes VIDEO

Ankleidestelle für CSA-Träger Material in Kisten verpackt 3 Zonen der Dekon Wasserverteiler Zelt aufblasen Abladen vom Dekon-P

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Großer Pumpen- und Strahlrohrtest

Gestern Abend stand ein erster Pumpentest des neuen Löschfahrzeuges 20/10 KatS an.

Nach dem üblichen Antreten vor der Fahrzeughalle wurde der Plan verkündet, die Gruppen eingeteilt und dann ging es mit beiden Löschfahrzeugen und dem Gerätewagen Nachschub zum Regenwasserbecken am Fördegymnasium.

Dort wurde als Erstes die Tragkraftspritze zur offenen Wasserentnahme in Stellung gebracht. Von dort aus gingen 2 B-Leitungen zur Pumpe des LF-KatS und daraus wurden 3 Verteiler mit zwei B-, zwei C- und einem D-Hohlstrahlrohr gespeist. Jeder konnte einmal jedes Rohr benutzen und dabei die verschiedenen Einstellmöglichkeiten an Durchflussmenge und Strahlform ausprobieren.

Insgesamt liefen so bei höchster Einstellung 1400l Wasser pro Minute durch die Rohre, bei Einstellung Spülen 1800l/min durch die Pumpen. Somit wurde nichtmal die TS an ihre Leistungsgrenze gebracht.

An der Nebenseite des Teiches wurde ein Trupp mit Wathosen zu Wasser gebracht, außerdem wurde die „Einsatzstelle“ mit dem Fahrzeugmast und dem externen Lichtmast beleuchtet.

Somit erhielten alle eine Auffrischung im Umgang mit Pumpen, Licht und Wathosen. Lehrreich war aber auch die verschiedenen Strahlrohrgrößen in ihrem Verhalten und Rückstoß zu erleben.

Fotos: Henning Rolapp

 

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Besuch der Bundeswehrfeuerwehr Flottenkommando

Gestern besuchte die Feuerwehr Engelsby die Stützpunktfeuerwehr des Flottenkommandos der Marine in Meierwik (Glücksburg).

Dieses Jahr wurde dort eine neue hochmoderne Feuerwache fertiggestellt in der nun die 3 Einsatzfahrzeuge Platz finden. Ein LF 20/16 mit Hilfeleistungssatz, ein Rüstwagen Bundeswehr (ähnlich RW2) und ein Einsatzleitwagen gehören zur Ausstattung. Die Beladung ist weitgehend Normgerecht bis auf einige bundeswehrspezifische Besonderheiten.

12 zivile Feuerwehrbeamte versehen hier rund um die Uhr ihren Dienst. 3 jeweils fest im Schutzbau (Bunker) und 9 in der Feuerwache. Zuständig sind die Kameraden ausschließlich für den Schutzbau und den baulichen und vorbeugenden Brandschutz auf dem gesamten Gelände. Bei einem Feuer in einem der Gebäude würde die Feuerwehr Glücksburg anrücken.

Die Wache für 3,7 Millionen Euro behergt eine großzügige Fahrzeughalle mit 3 Stellplätzen, Atemschutzwerkstatt, Schlauchwerkstatt mit Schlauchwäsche, Umkleidebereich, Ruheräume, eine Leitzentrale in der alle Brandmeldeanlagen und Notrufe auf dem Gelände auflaufen und Sozialräume.

Vielen Dank an die 3 Kameraden die uns geduldig herumgeführt und auf alle Fragen eine Antwort gegeben haben !

VonHenning

Erste Einsatzübung im Jahr 2011

Am Freitag den 18.03.2011 fand die erste Einsatzübung im neuen Jahr statt.

Kreisausbilder Herbert Müller hatte dazu mit einem Kameraden ein Szenario erarbeitet, dass in der Firma eines Kameraden stattfinden sollte.

So rückte der Zug Engelsby kurz vor acht von der Wache Engelsby ab und zwar mit allen Fahrzeugen.

Am Oxer angekommen stellte sich die Lage unübersichtlich dar:

In einer Werkstatthalle mit integriertem Büro war es zu einer Explosion gekommen. In der Folge war es zu einem Teileinsturz und Feuer gekommen, so dass ein Zugang von der Front nicht möglich war. Zwei bis drei Personen wurden vermisst. Außerdem musste erst mit Gewalt Zugang über die Hintertür geschaffen werden. Zu allem Überfluss war der direkt vor dem Objekt gelegene Unterflurhydrant defekt und es musste ein 200m entfernter Ersatz gefunden werden.

Die Gruppe RW 1 bekam den Auftrag Zugang zur Halle zu schaffen, das LF 1 bereitete mit dem LF 2 den Lösch- und Innenangriff vor.

Nacheinander gingen 3 Trupps in die Halle vor und retteten insgesamt 3 Personen. Eine Gefahrenstelle waren Gasflaschen ausserhalb der Halle die gekühlt werden mussten.

Bei der anschließenden Nachbesprechung wurden einige Schwierigkeiten besprochen, so dauerte die Wasserversorung zu lange, auch gab es Probleme bei der Kommunikation auf Führungsebene die in Zukunft vermieden werden sollen.

Aber dafür Üben wir ja um solche Fehler abzustellen.

Alles in allem war es eine spannende Übung, die für jeden Herausforderungen geboten hat.

Danke an die Organisatoren Herbert und Uwe !

 

VonHenning

Atemschutzolympiade fordert die Fitness

Um die Atemschutzgeräteträger bei Laune zu halten und etwas Abwechslung in den Dienstbetrieb zu bekommen wurde mit einer Gruppe eine Atemschutzolympiade gestartet.

Sinn ist es den Umgang mit dem Gerät zu schulen, sich daran zu gewöhnen und Tätigkeiten nahe am Ernstfall durchzuführen. Ort der Veranstaltung war das Audimax am Universitätscampus.

Nach dem Aufbau des Parcoures gab es 5 Disziplinen zu bewältigen:

1. Ausrüsten mit dem Atemschutzgerät im Fahrzeug

2. Vornahme eines C-Rohres mit gefülltem Schlauch ins 2. OG über die Aussentreppe des Audimax, oben 3 Sprühstösse aus dem Strahlrohr. Dann runtertragen eines Kameraden auf der Trage bis zum Verteiler.

3. Durchkriechen von 4 Steckleiterteilen, als Tunnel aufgebaut, dazu musste das Gerät abgenommen werden.

4. 2 Runden um Pylone mit 2 Schaumkanistern in der Hand

5. 2 Runden Eierlaufen um die Pylone

Schon nach dem Treppensteigen pfiffen die Lungenautomaten ganz gut im Takt ( wer hasst die Endlosleiter auch nicht 😉 ) und auch die anderen Disziplinen forderten ihren Tribut. Schließlich wurde einzeln die Zeit genommen und nachher nach Gesamtzeit bewertet. Und trotz der Anstrengung musste die Hand am Ende ruhigbleiben, denn ein runterfallenes Ei gab eine Zeitstrafe von 2 Minuten !

Der „Gewinn“ des Siegerteams war dann ein Karton guter dänischer Negerküsse, die natürlich unter allen aufgeteilt wurden.

Und auch ich als Übungs-Leiter bekam einen ab, nämlich mitten ins Gesicht 😀 (klebt wie Sau das Zeug…)

Insgesamt waren alle begeistert und ich freue mich auch schon auf die Fortsetzung mit den anderen Kameraden

Henning Rolapp