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VonHenning

Übung mit dem DRK: Bus gegen Hauswand

Gestern begann unser Dienst schon um 19:00. Zusammen mit dem DRK Kreisverband Flensburg-Stadt e.V. arbeiteten wir das fiktive Szenario „TH Y – Stadtbus frontal gegen Hauswand“ ab. Dabei waren der auf seinem Platz eingeklemmte Busfahrer und fünf Fahrgäste zu retten, zu betreuen und abzutransportieren. Eine ungewohnte Einsatzlage für alle Beteiligten, die aber gut abgearbeitet wurde. Besonders die Enge im Bus zwischen und auf den Sitzen war eine Herausforderung für uns alle. 

Im Einsatz waren:
FF Engelsby
– LF 20/10 KatS
– LF 16/12
– RW 1
– GW-N als ELW
(20 Kameraden)

DRK
– KTW 4 Tragen
– NKTW 1 Trage
(6 Helfer)

Vielen Dank an die Firma Gorzelniaski Omnibusbetrieb für die Gelegenheit! ++=

VonHenning

Jahreshauptversammlung 2018


2.2.2018

Pünktlich um 20 Uhr eröffnete Wehrführer Mathias Bräuer die Jahreshauptversammlung 2018. Nach den Formalien zu Frist und Einladung ging es an die Tagesordnung. Leider war die Beteiligung an der Versammlung dieses Jahr geringer als sonst. Gründe waren unter anderem die gerade kursierende Erkältungswelle und Kameraden im Schichtdienst. Beschlussfähig waren wir aber trotzdem. Und wichtige Wahlen fanden dieses Jahr zum Glück nicht statt.

Nach den Berichten des Vorstandes und des Jugendgruppenleiters kam der Bericht der Kassenwartin. Anschließend wurde unser neuer Kamerad Antoni „Toni“ nach einjähriger Probezeit einstimmig in die Wehr aufgenommen. Toni kommt aus einer Hamburger Feuerwehr zu uns.

Nach der Wahl eines neuen zweiten Kassenprüfers kam auch schon die Pause mit Imbiss, traditionell Wurstbrote. Mit Ehrungen und Beförderungen ging es nach der Pause weiter.

Beförderungen:

  • Kevin D. zum Hauptfeuerwehrmann
  • Antonio M. zum Hauptfeuerwehrmann
  • Cevin M. zum Hauptfeuerwehrmann 3 Sterne
  • Svenja M. zur Hauptfeuerwehrfrau
  • Noah W. zum Feuerwehrmann

Ehrungen

  • Svenja M. – 10 Jahre Mitgliedschaft
  • Nils P. – 20 Jahre Mitgliedschaft
  • Kerrin W.P. – 20 Jahre Mitgliedschaft
  • Ole H. – 30 Jahre Mitgliedschaft
  • Mathias M. – 30 Jahre Mitgliedschaft
  • Thomas P. – Brandschutzehrenzeichen für 40 Jahre Mitgliedschaft

Anschließend kamen die Grußworte der Gäste:

  • Als Vertreter der Berufsfeuerwehr war Rainer Blaas gekommen. Er gratulierte allen Beförderten und Gewählten und wünschte ihnen alles Gute, auch im Namen von Amtsleiter Carsten Herzog. Die kommenden Jahre würden anstrengend und viel Veränderung bringen. Als erstes würde dieses Jahr der neue Brandschutzbedarfsplan in Kraft treten und damit der Löschzug wieder auf 12 Mann in der Nacht erhöht. Weiterhin erhofft man sich verringerte Hilfsfristen durch eine neue Ampelschaltung und die Einbindung der Wehren Engelsby und Weiche bei Einsätzen in wenigen „weißen Flecken“ in Flensburg. Weitere Herausforderungen seien der demografische Wandel, der Bau einer neuen Hauptfeuerwache und personelle Veränderungen bei der Berufsfeuerwehr. Es würde also nicht langweilig.
  • Hubert Ambrosius von der WiF überbrachte Grüße der Fraktion und bedankte sich ausdrücklich für die tolle, ehrenamtliche Arbeit der Wehren. Er hob besonders die dadurch die enormen Einsparungen hervor, die durch die Vermeidung einer zweiten Feuerwache oder noch mehr Personal der Berufsfeuerwehr entstehen würden. Das investierte Geld in die Freiwilligen Feuerwehren sei gut investiert.
  • Stefan Trahn von der SPD dankte eindringlich allen Kameradinnen und Kameraden für das Einbringen ihrer Freizeit und womöglich ihres Lebens für die Bürger Flensburgs. Er überbrachte auch Grüße seiner Fraktion.
  • Karsten Sörensen von der CDU bedankte sich ebenfalls für die geleistete Arbeit. Er berichtete von der Arbeit im Ausschuss für Bürger, Sicherheit und Ordnung. Unter anderem auch die schnelle Hilfe der FF Jürgensby für die Beschaffung eines neuen Rolltores. Ein großer Brocken sei der neue Brandschutzbedarfsplan der lange beraten wurde und bald beschlossen werde. Als letztes bat er um eine regen Teilnahme an der kommenden Kommunalwahl.

Die Sitzung wurde um 21:40 geschlossen.

Daten:

  • Jugendabteilung:22 
  • Aktiver Dienst:48
  • Ehrenabteilung:7
  • Fördernde:1 
  • Einsätze 2017: 50
  • Fahrzeuge: 6

 

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Hochzeit bei bestem Wetter

Am vergangenen Pfingstsamstag hatten wir die große Ehre mal wieder einen Kameraden in die Ehe zu begleiten. Unser Kamerad Matthias heiratete in der Mühle Unewatt seine langjährige Partnerin Ivonne. Nach der Trauung stand dann eine kleine Abordnung von uns Spalier und nach der Übergabe eines kleinen Präsentes musste noch ein Schlauch durchschnitten werden.

Wir wünschen den beiden alles erdenklich gute auf ihrem weiteren gemeinsamen Lebensweg!

Hochzeit von Matthias und Ivonne

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Durchgang der Atemschutzstrecke

Zu den jährlichen Pflichten eines Atemschutzgeräteträgers, also denen die im Volksmund “ins Feuer” gehen, gehören drei Dinge:

  1. Eine Atemschutzunterweisung
  2. Mindestens eine Übung oder ein Einsatz unter Atemschutz
  3. Ein erfolgreicher Durchgang durch die Atemschutzstrecke in Harrislee

Die Atemschutzstrecke in Harrislee an der Landesfeuerwehrschule besteht aus einem Geräteraum mit einer Endlosleiter, einem Laufband, einem Fahrradergometer und zwei Handergometern. Danach kommt der “Käfig”: Aus Stahlgitter wurde eine Kriechstrecke mit allerlei Hindernissen gebaut durch die man hoch und runter kriechen muss. Daneben gibt es einen Vorraum und einen Überwachungsraum.

Jeder Atemschutzgeräteträger muss zweimal ein Gerät und eine Runde durch den “Käfig” absolvieren und dabei mit einer Flasche Luft auskommen. Ansonsten gilt der Durchgang als nicht bestanden. Vorher und nachher werden Vitalwerte vom DRK gemessen.

Gestern hat einer unserer Kameraden das ganze mal mit seiner Helmkamera gefilmt. Vielleicht vermittelt es einen Eindruck davon. Gerade an Angehörige, Nicht-Atemschutzgeräteträger und interessierte Bürger. 

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Besuch der Leitstelle Nord

Kameraden im Stabsraum der Leitstelle Nord

Kameraden im Stabsraum der Leitstelle Nord

Roll-Up Leitstelle Nord mit Fakten.

Roll-Up Leitstelle Nord mit Fakten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 15.3. besuchten 12 Kameraden die Leitstelle Nord in Harrislee. 7 Jahre nach der Inbetriebnahme konnten wir endlich einmal die Räumlichkeiten und Köpfe zu den Stimmen an Funk und Telefon kennenlernen. Mehr Kontakt besteht normalerweise nicht zu den Kollegen der Leitstelle. Und immerhin sind sie, indirekt, für unsere manchmal kurzen Nächte verantwortlich..

Es begrüßte uns Karl-Heinz , ein ehemaliger Mitarbeiter der Leitstelle. Als erstes sammelten wir uns in einem Besprechungsraum, wo er uns die Geschichte und den Hintergrund der Leitstelle sehr anschaulich erläuterte. Auch das dahinter stehende Konzept und die Besonderheiten der Leitstelle selbst, als auch die Besonderheiten im Zuständigkeitsgebiet. Ein paar Fakten zum Einsatzgebiet:

  • 550.000 Einwohner
  • 1,8Millionen Touristen im Sommer
  • 85000 Einsätze
  • 375 Feuerwehren
  • 21 Rettungswachen
  • 1 Luftrettungszentrum
  • 1 Berufsfeuerwehr

Weitere Besonderheiten:

  • Inseln, Halligen und Wattenmeer
  • Luftrettung
  • Hindenburgdamm
  • Zusammenarbeit mit Dänemark
  • Seenotrettung mit DGzRS

Nach kurzer Pause ging es los mit der Führung wobei wir Ruheräume, Stabsräume und natürlich die beiden Leitstellenräume von Polizei und Feuerwehr/Rettungsdiensten sahen. Auch bekamen wir bis ins Detail einen Disponentenplatz mit allen Monitoren, Fenstern und der dahinter stehenden Technik erklärt. Nach einem kurzen Hallo im „scharfen“ Leitstellenraum, wo wir echten Einsätzen beiwohnen konnten, hatten wir die Möglichkeit selber Einsätze am Tisch abzufragen und einzugeben (simuliert und natürlich wurde nicht alarmiert!). Neu war für alle, dass man heutzutage nicht mehr die 5 „W-Fragen“ beantworten oder ansagen muss, sondern ganz im Gegenteil nur die Fragen des Disponenten beantwortet! Zur Unterstützung der Abfrage kann der Disponent auf einem kleinen Touchscreen Fragen ablesen.

Deutlich machte Karl-Heinz uns die Anforderungen und den Arbeitsalltag eines Leitstellendisponenten klar, der heute längst nicht mehr nur Notrufabfrager ist sondern hochgeforderter Dienstleister für Bürger und Hilfsorganisationen. Nach zweieinhalb Stunden war er dann durch mit seinem Programm und wir alle Fragen los, so dass wir uns verabschiedeten.

An dieser Stelle noch einmal einen ganz großen Dank an Karl-Heinz für seinen kurzweiligen, hochinformativen und unterhaltsamen Bericht samt Führung. Und danke dass er alle unsere Fragen so geduldig beantwortet hat! Wir können jedem nur empfehlen einmal einen Besuch in der Leitstelle zu machen (egal ob Hilfsorganistion oder Kegelverein).

http://www.leitstelle-nord.de

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Jahreshauptversammlung 2016

Um 20 Uhr eröffnete Wehrführer Mathias Bräuer die Sitzung. Von 50 Kameraden der Einsatzabteilung waren 46 anwesend, außerdem drei Kameraden der Ehrenabteilung und drei Kameraden der Jugendabteilung. Mathias begrüßte neben dem Stadtbrandmeister Jürgen Sievers, seinen Stellvertreter Ingo Sauer und den Chef der Berufsfeuerwehr Carsten Herzog. Außerdem Vertreter aus Politik und Polizei: Von der WiF Hubert Ambrosius, von Bündnis 90/Die Grünen Peter Wegener, von der FDP Christian Lucks und den Leiter der Polizeistation Engelsby-Tarup Herrn Dirk Krause.

Nach dem Verlesen des Protokolls der Jahreshauptversammlung 2015 und dem Bericht des Vorstandes, verlas der alte Jugend-gruppenleiter den Bericht der Jugendabteilung. Nach Kassenbericht, Kassenprüfung und Entlastung des Vorstandes (einstimmig) ging es um die Aufnahme von mehreren neuen Kameraden.

Markus B., Chris F., Lena v.O., Clemens R. und Kevin D. wurden alle nach einjähriger Probezeit in die Wehr aufgenommen.

Wahlen

  • Zum neuen Kassenprüfer wurde Matthias W. gewählt.
  • Als Gruppenführer wurde Henning R. eindeutig bestätigt
  • Als Zugführer wurde Dirk L. bestätigt

Während der anschließenden Pause wurde der Imbiss in Form von Schinken- und Mettwurstbroten verzehrt. Nach der Pause fanden Beförderungen und Ehrungen statt.

Beförderungen

Zum Feuerwehrmann/zur Feuerwehrfrau

  • Lena v. O. und Clemens R.

Zum Oberfeuerwehrmann

  • Lukas H., Jasper P., Christian S.

Zur Hauptfeuerwehrfrau/zum Hauptfeuerwehrmann

  • Tanja K., Justin B., Peter P., Daniel R. und Pascal D.

Außerdem wurde Christian L. nach abgeschlossener Ausbildung zum Oberlöschmeister befördert.

Ehrungen

Für 10 Jahre Mitgliedschaft

  • Christian L., Heiko M. und Cevin M.

Für 30 Jahre Mitgliedschaft

Holger H. wurde für 30 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Reden und Glückwünsche

  • Als nächstes war der Leiter der Berufsfeuerwehr Carsten Herzog an der Reihe. Er gratulierte allen Gewählten und Geehrten und wünschte ihnen alles Gute. Dann gab er einen kleinen Rückblick auf die Flüchtlingslage am Bahnhof in der Vergangenheit und in der Zukunft. Insgesamt sind ca. 80.000 Menschen durch Flensburg nach Skandinavien weiter gereist. 16.800 nutzten die Möglichkeit zur Übernachtung in der Unterkunft. Er äußerte dass Flensburg nur die Auswirkungen der “großen Politik” zu spüren bekäme und sich darauf jeweils einstellen müsse. Im neuen Jahr werde die Berufsfeuerwehr 112 Jahre und es werde einen Tag der offenen Tür geben. Außerdem kämen bald die geplanten Sammelhefte in den Verkauf (Mehr dazu bald!). Weitere Themen sind 2016 die Einführung des Digitalfunks und der neue Brandschutzbedarfsplan. Er bedankte sich für die geleistete Arbeit und stetige Einsatzbereitschaft.
  • Dirk Krause als Leiter der Polizeistation Engelsby-Tarup überbrachte Grüße der Kollegen. Er freue sich immer wenn die Feuerwehr bei gewissen Lagen vor ihm da seien. Durch die weitere Umstrukturierung der Polizei bliebe leider immer weniger Zeit im Stadtteil aktiv zu sein. Flüchtlingslage und Einbruchserien waren dafür Beispiele.
  • Christian Lucks (FDP) überbrachte ebenfalls seinen Dank und die besten Wünsche der Fraktion.
  • Hubert Ambrosius (WiF) bedankte sich für die Einsatzbereitschaft der Wehr und die Arbeit der Jugendabteilung. Er überreichte als Wertschätzung Wehrführer Mathias Bräuer einen Umschlag.
  • Peter Wegener (Grüne) lobte die gute Jugendarbeit. Auch seine eigene Tochter würde gerne zur Jugendfeuerwehr kommen. Er erinnerte an seinen Besuch im Rahmen eines Trainings letztes Jahr und würde sich auf eine Fortsetzung freuen.
  • Stadtbrandmeister Jürgen Sievers gratulierte allen Gewählten und Geehrten und wünschte ihnen alles Gute. Auch die nicht gewählten ermunterte er bei sich weiter zu bemühen. Führungskräfte seien heutzutage leider oftmals Mangelware. Mahnend erinnerte an den im Einsatz umgekommenen Kameraden in Marne. Gerade der Einsatz unter Atemschutz sei gefährlich und es sei sinnvoll alle Möglichkeiten zur Übung und zur Weiterbildung zu nutzen. Er bedankte sich noch explizit bei einigen Kameraden für geleistete Arbeit.

Die Sitzung endete um 22:50.

 

 

VonHenning

Sicherheitsunterweisung 2016



Zu den jährlichen Pflichtterminen gehört bei jeder Feuerwehr die Sicherheitsunterweisung des Sicherheitsbeauftragten. Und diesmal stand nicht “Feuer legen” oder “Brennen und Löschen” auf dem Plan, nein es war eine Kopfaufgabe.

Als erstes wurden wir in 5 Gruppen eingeteilt. Dann wurde eine Strichfigur (“Hirsch”) von der Tafel angeschaut und diese sollten wir uns merken. Dies sollte das Kurzzeitgedächtnis testen. Danach musste jede Gruppe diese Figur mit Streichhölzern nachbauen. Die erste Gruppe war bereits nach 5 Sekunden fertig!

Die zweite Aufgabe: Mit dem Umlegen von nur zwei Streichhölzern sollte der „Hirsch“ umgedreht werden!

Nach kurzem Grübeln kam auch hier eine Gruppe schnell auf die Lösung.

Anschließend bekam jede Gruppe ein Thema vorgegeben und sollte darüber einen kurzen Vortrag halten. Themen waren: „Sägen im Einsatz“, „Grundlagen der Prävention“, „Sichere Einsatzstelle“, „Zug-, Hebezeuge und Hydraulik“ und „Elektrische Sicherheit“.

Nach 15 Minuten Vorbereitungszeit trug jeweils einer aus jeder Gruppe das Ergebnis vor.

VonHenning

Erster Engelsbyer Atemschutztag


Zum ersten Mal fand am 15.8.2015 eine intensive Atemschutzausbildung in Form eines ganzen Tages statt. Bisher haben wir dafür immer Dienstabende genutzt, aber leider vergehen zwei Stunden wie im Nu. Diesmal sollte mehr Zeit sein für Inhalte und für Wünsche der teilnehmenden Kameraden. So wurde also ein Samstag mit offenem Ende vereinbart.

Acht Kameraden (6 Männer, 2 Frauen) trafen sich also vergangenen Samstag um zehn Uhr in der Wache um erst einmal ein bisschen Theorie über Suchtechniken zu wiederholen.
Diese wurden dann auch gleich praktisch geübt. Erst mit offenen Augen, dann mit verdeckter Sicht (abgeklebte Brille).
Als nächstes kam dann die Übung „U-Boot“. Diese soll die Fertigkeit des Umkuppelns trainieren und Ruhe bei Luftmangel üben. Sechs 6 Personen hatten jeweils ihre Maske auf und Lungenautomat mit Mitteldruckleitung angeschraubt, es waren aber nur 5 PA vorhanden!
Einer musste also solange die Luft anhalten. Das Umkuppeln des Mitteldruckschlauches und einen Platz weiter rücken musste also schnell gehen!

Anschließend war der Sicherheitstrupp Thema. Der Sicherheitstrupp hat die Aufgabe in Not geratene Atemschutztrupps im Einsatz zu retten. Seine Aufgaben, Standort, Ausrüstung, Taktiken mit/ohne Rettungsset wurden also besprochen. Das Rettungsset wurde inspiziert und der Umgang damit geübt. Es besteht aus einer Tragetasche, in deren Inneren ein Art “Plastikwindel” ist mit der ein verunfallter getragen/gezogen werden kann. Außerdem befindet sich eine Ersatzflasche mit Atemluft und Maske in einer extra Tasche. Tätigkeiten wie Maske tauschen, Lungenautomat wechseln, Mitteldruckschlauch wechseln wurden geübt. Viele Kleinigkeiten und Kniffe kamen dabei ans Licht.

Übung mit Rettungsset

Übung mit Rettungsset

Schon war es auch 12 Uhr und es wurde gemütlich zusammen gegrillt. (Andrea hat netterweise für uns eingekauft und gegrillt 😉  Vielen Dank!)

Nach dem Mittag ging es dann richtig ans Eingemachte! Ein Kamerad unter PA wurde immer in Umkleide oder Fahrzeughalle „versteckt“ und musste von einem Trupp unter PA gesucht und gerettet werden. Unter Benutzung des Rettungssets musste man die Maske tauschen, den Lungenautomat oder den Mitteldruckschlauch wechseln.
Anschließend wurde er mit dem Rettungsset in einen sicheren Bereich verbracht. Jeder Trupp kam mehrmals dran, mal mit weniger, mal mit mehr abgeklebter Maske. Auch die „Opfer“ wechselten ständig. Das Ganze wurde zusätzlich erschwert durch laute Musik und die piependen Totmannwarner. Manche kamen dabei an ihre Grenzen. Trotz der schwülen Temperaturen waren die Kameraden aber auch am Ende kaum zu bremsen und so war es schnell 15 Uhr durch.

Crash Rettung ohne Rettungsset

Crash Rettung ohne Rettungsset

Verschwitzt ging es in das verdiente Wochenende.

Fazit: Ausbilder und Teilnehmer waren sehr zufrieden und es wird ganz sicher in Zukunft immer wieder solche Atemschutztage geben!

Fotos: Henning Rolapp

VonHenning

Kameradschaftsfahrt 2015

Viele haben lange darauf gewartet. Nun war es endlich wieder soweit: Die Kameradschaftsfahrt 2015 stand an.

Am Freitag den 10.7. war um 16 Uhr Abfahrt vom Gerätehaus Engelsby. Nach Beladen der Fahrzeuge und dem üblichen Gruppenfoto, ging es los mit unbekanntem Ziel. 33 Kameraden und alle 6 Fahrzeuge (MTW, GW-N, RW 1, LF 16/12, LF 20 KatS, Dekon P.) machten sich über die B200 und die A7 auf den Weg Richtung Süden. Erster Halt mit Fahrerwechsel war kurz nach der Rendsburger Hochbrücke auf dem Parkplatz “Rade”.

Von der A7 fuhren wir Rendsburger Kreuz ab auf die B77 Richtung Hohenwestedt. Noch einmal links abgebogen und wir erreichten unser Quartier in Lütjenwestedt. Nach kurzer Einweisung hiess es: Gepäck ausladen, Küche einräumen, Grillplatz und Pool vorbereiten, Zimmer beziehen. Wir wurden in 4 Gruppen eingeteilt, die abwechselnd für die Mahlzeiten zuständig waren und auch für die Lagerolympiade zusammen gehörten.

Zum Abendbrot wurde gemütlich gegrillt und das Lagerfeuer entzündet. Dann hatten wir endlich mal die Ruhe bis spät nachts gemütlich zu feiern, ohne die Gefahr von Einsätzen oder sonstigen Störungen 😉

Am nächsten Morgen gab es um halb 9 Frühstück. Das Organisationsteam verkündete die Gruppenaufgabe:

Ein kleines Theaterstück aufführen über die Feuerwehr der Zukunft!

Danach startete unsere kleine Lagerolympiade mit Volleyball und Mini-Fußball. Um 12:30 gab es dann schon Mittagessen (Nudeln mit Tomatensoße) mit folgender Mittagsstunde, die wir uns aufgrund der Wärme und Betätigung schon verdient hatten. Nach der Mittagsstunde ging die Lagerolympiade weiter mit einem Parcours, Balken sägen, Luftballon pieken und weiteren Spielen. Und schon war es wieder Zeit für das Abendbrot. Wieder wurde lecker gegrillt. Nach dem Grillen war es an der Zeit unsere kleinen Theaterstücke im großen Saal aufzuführen. Die Aufführungen bleiben leider privat, aber wir hatten viel Spaß und in allen Zukunftsvisionen kamen Roboter oder Drohen vor..

Auch diesen Abend ließen wir gemütlich am Lagerfeuer ausklingen bis Nachts die Sterne herauskamen.

Am nächsten Morgen gab es nach dem Frühstück nur eine große Aufgabe: Packen und die Unterkunft aufklaren!

Nachdem das auch erledigt war ging es im Konvoi zurück nach Flensburg wo wir dann noch die Fahrzeuge entladen und einsatzklar machen mussten. Gegen 14 Uhr konnten wir dann in den Rest des Sonntages gehen. (hr)

VonHenning

Zugübung in der Tischlerei Niendorf

 

Am Freitag 5.6.2015 fand die erste große Übung als Löschzug der Feuerwehr Engelsby statt. Ein Alarmierungsfax teilte den bereitstehenden Kameraden die wichtigsten Daten mit:

„FEU Y V, Tischlerei Niendorf, Osterallee 200“   (Y = Feuer mit Menschenleben in Gefahr, V = Verletzte an der Einsatzstelle)

Beim Eintreffen bot sich dem Zugführer folgende Lage:

Ein Anwohner hatte eine Person von der Firma Niendorf bei Arbeiten am Spänebunker auf dem Dach beobachtet, kurz darauf kam es zu einer Verpuffung mit anschließender Rauchentwicklung.

Die Person auf dem Dach hatte Verbrennungen im Gesichtsbereich und berichtete bei ihrer Rettung von zwei weiteren Kollegen. Einer war im Heizungsbereich aktiv gewesen, der zweite irgendwo in der Werkstatt.

Sofort wurde die Person vom Dach über die Steckleiter gerettet, parallel dazu ging der erste Trupp unter schwerem Atemschutz in Werkstatt zur Personensuche vor. Als große Schwierigkeit stellte sich die Wasserversorgung heraus: Die beiden nächsten Hydranten befinden sich 300m und 200m weit weg vom Objekt. Es mussten also viele Schläuche verlegt werden. Der erste Angriffstrupp hatte zwischenzeitlich die zweite Person gefunden und mit der Rettung begonnen. Ein zweiter Trupp fand eine dritte Person unter einem Gabelstapler eingeklemmt vor und befreite sie mit den angeforderten Hebekissen.

Außerdem wurde ein C-Rohr von außen zur Brandbekämpfung auf dem Dach vorgenommen. Nachdem die beiden Personen gerettet und an den „Rettungsdienst“ übergeben waren, konnte Übungsende ausgerufen werden. Nun wurden alle benutzten Schläuche und Gerätschaften gemeinsam wieder abgebaut und die Fahrzeuge wieder einsatzklar gemacht.

Bei der anschließenden Besprechung lobte Beobachter Herbert Müller das besonnene Vorgehen der der einzelnen Trupps, hatte aber viele Kleinigkeiten zu kritisieren, die bei einer Übung dieser Größe immer auftauchen. Dafür üben wir ja regelmäßig. Vor dem gemeinsamen Gruppenfoto bedankten wir uns bei der Familie Niendorf für die Nutzung ihrer Firma und überreichten ihnen ein kleines Präsent. Danach ging es für uns in den Feierabend und wir rückten ein.

Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei der Familie Niendorf, die uns ihre Räumlichkeiten unkompliziert und mit großem Vertrauen zur Verfügung gestellt hat. Sogar ihren Segelausflug haben sie für uns um einen Tag verschoben! Dafür vielen Dank.

http://www.tischlerei-niendorf.de

 

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