Freiwillige Feuerwehr Flensburg-Engelsby

9. Juni 2016
von Henning R.
Kommentare deaktiviert für Hinweis: Engelsbyfest 2016

Hinweis: Engelsbyfest 2016

Morgen am Freitag den 10.6.2016 findet ab 14:30 das Engelsbyfest hinter der Engelsbyer Schule statt. Spiel und Spaß für die Lütten sind garantiert. Auch wir als Feuerwehr sind mit dem Löschfahrzeug vertreten. Viel Spaß

PS: Für gutes Wetter können wir nicht garantieren, es sieht aber gut aus ;)

Plakat Engelsbyfest 2016

Plakat Engelsbyfest 2016

23. April 2016
von Henning R.
Kommentare deaktiviert für Jubiläum: 10 Jahre in der neuen Wache

Jubiläum: 10 Jahre in der neuen Wache

Wie die Zeit vergeht…

Gestern am 22.04.2016 ist es genau zehn Jahre her, dass wir offiziell den Schlüssel zu unserer neuen Wache in der Engelsbyer Straße 101 überreicht bekamen.

Nach langem Suchen und vielen Gesprächen stand endlich fest: Es geht los, wir bauen um! Das alte Gebäude des Mazda-Händlers „Meister Ehrich“ sollte unser neues Zuhause werden. Unsere alte Wache hinter dem Einkaufszentrum Engelsby war nicht mehr zu retten.

Neben den knapp 230.000€ welche die Stadt Flensburg in die Bauarbeiten investierte, trugen alle Engelsbyer Kameraden mit hunderten Arbeitsstunden dazu bei den Kostenrahmen unten zu halten. Es wurde abgerissen, entkernt, aufgeräumt und dann gespachtelt, gestrichen, angebaut und eingeräumt. Die letzten Handgriffe fanden sogar erst lange Zeit nach Umzug und Einweihung statt.

Der Umzug fand am 28.01.2006 statt, die offizielle Einweihung mit Festumzug, Übergabe, Tag der offenen Tür und großem Einweihungsfest dann am 22.04.2006.

Seitdem hat sich vieles verändert: 4 Fahrzeuge haben uns über die Jahre verlassen (LF 8, LF 16 Mercedes, LF 16 Iveco, MatErh), 4 neue kamen dazu (Dekon P, GW-L, LF 16/12, LF 20/10), viele Kameraden kamen und gingen, es gab neue Schutzkleidung (von orange auf schwarz), neue Funkrufnamen in 2m- und 4m-Band, und gerade ganze neu: Die Umstellung von Analog- zum Digitalfunk.

19. März 2016
von Henning R.
Kommentare deaktiviert für Besuch der Leitstelle Nord

Besuch der Leitstelle Nord

Kameraden im Stabsraum der Leitstelle Nord

Kameraden im Stabsraum der Leitstelle Nord

Roll-Up Leitstelle Nord mit Fakten.

Roll-Up Leitstelle Nord mit Fakten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 15.3. besuchten 12 Kameraden die Leitstelle Nord in Harrislee. 7 Jahre nach der Inbetriebnahme konnten wir endlich einmal die Räumlichkeiten und Köpfe zu den Stimmen an Funk und Telefon kennenlernen. Mehr Kontakt besteht normalerweise nicht zu den Kollegen der Leitstelle. Und immerhin sind sie, indirekt, für unsere manchmal kurzen Nächte verantwortlich..

Es begrüßte uns Karl-Heinz , ein ehemaliger Mitarbeiter der Leitstelle. Als erstes sammelten wir uns in einem Besprechungsraum, wo er uns die Geschichte und den Hintergrund der Leitstelle sehr anschaulich erläuterte. Auch das dahinter stehende Konzept und die Besonderheiten der Leitstelle selbst, als auch die Besonderheiten im Zuständigkeitsgebiet. Ein paar Fakten zum Einsatzgebiet:

  • 550.000 Einwohner
  • 1,8Millionen Touristen im Sommer
  • 85000 Einsätze
  • 375 Feuerwehren
  • 21 Rettungswachen
  • 1 Luftrettungszentrum
  • 1 Berufsfeuerwehr

Weitere Besonderheiten:

  • Inseln, Halligen und Wattenmeer
  • Luftrettung
  • Hindenburgdamm
  • Zusammenarbeit mit Dänemark
  • Seenotrettung mit DGzRS

Nach kurzer Pause ging es los mit der Führung wobei wir Ruheräume, Stabsräume und natürlich die beiden Leitstellenräume von Polizei und Feuerwehr/Rettungsdiensten sahen. Auch bekamen wir bis ins Detail einen Disponentenplatz mit allen Monitoren, Fenstern und der dahinter stehenden Technik erklärt. Nach einem kurzen Hallo im „scharfen“ Leitstellenraum, wo wir echten Einsätzen beiwohnen konnten, hatten wir die Möglichkeit selber Einsätze am Tisch abzufragen und einzugeben (simuliert und natürlich wurde nicht alarmiert!). Neu war für alle, dass man heutzutage nicht mehr die 5 „W-Fragen“ beantworten oder ansagen muss, sondern ganz im Gegenteil nur die Fragen des Disponenten beantwortet! Zur Unterstützung der Abfrage kann der Disponent auf einem kleinen Touchscreen Fragen ablesen.

Deutlich machte Karl-Heinz uns die Anforderungen und den Arbeitsalltag eines Leitstellendisponenten klar, der heute längst nicht mehr nur Notrufabfrager ist sondern hochgeforderter Dienstleister für Bürger und Hilfsorganisationen. Nach zweieinhalb Stunden war er dann durch mit seinem Programm und wir alle Fragen los, so dass wir uns verabschiedeten.

An dieser Stelle noch einmal einen ganz großen Dank an Karl-Heinz für seinen kurzweiligen, hochinformativen und unterhaltsamen Bericht samt Führung. Und danke dass er alle unsere Fragen so geduldig beantwortet hat! Wir können jedem nur empfehlen einmal einen Besuch in der Leitstelle zu machen (egal ob Hilfsorganistion oder Kegelverein).

http://www.leitstelle-nord.de

17. Februar 2016
von Henning R.
Kommentare deaktiviert für Sammelalbum der Feuerwehr Flensburg verfügbar

Sammelalbum der Feuerwehr Flensburg verfügbar

+++ ACHTUNG EILMELDUNG +++

Ihr habt es vielleicht schon von anderen Wehren aus Flensburg gehört: Das Sammelalbum ist da!

Dieses Jahr feiern die Berufsfeuerwehr Flensburg und die Freiwillige Feuerwehr Klues ihr 112jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass kam die Idee auf, eine öffentlichkeitswirksame Aktion zusammen mit den Freiwilligen Feuerwehren und dem Rettungsdienst zu machen. Das Prinzip ist dasselbe wie bei den bekannten Panini-Alben mit Fußballern.

Ab sofort können also alle Kameraden, Interessierte und Sammler zuschlagen und das Album (5€) erwerben und mit dem passenden Bildern (1€ für 5 Stück) von Menschen und Fahrzeugen füllen.

Verkaufsstellen findet ihr auf dem angehängten Bild.

Viel Spaß beim Sammeln und Tauschen :-)

Plakat Sammelalbum

Plakat Sammelalbum

 

 

6. Februar 2016
von Henning R.
Kommentare deaktiviert für Jahreshauptversammlung 2016

Jahreshauptversammlung 2016

Um 20 Uhr eröffnete Wehrführer Mathias Bräuer die Sitzung. Von 50 Kameraden der Einsatzabteilung waren 46 anwesend, außerdem drei Kameraden der Ehrenabteilung und drei Kameraden der Jugendabteilung. Mathias begrüßte neben dem Stadtbrandmeister Jürgen Sievers, seinen Stellvertreter Ingo Sauer und den Chef der Berufsfeuerwehr Carsten Herzog. Außerdem Vertreter aus Politik und Polizei: Von der WiF Hubert Ambrosius, von Bündnis 90/Die Grünen Peter Wegener, von der FDP Christian Lucks und den Leiter der Polizeistation Engelsby-Tarup Herrn Dirk Krause.

Nach dem Verlesen des Protokolls der Jahreshauptversammlung 2015 und dem Bericht des Vorstandes, verlas der alte Jugend-gruppenleiter den Bericht der Jugendabteilung. Nach Kassenbericht, Kassenprüfung und Entlastung des Vorstandes (einstimmig) ging es um die Aufnahme von mehreren neuen Kameraden.

Markus B., Chris F., Lena v.O., Clemens R. und Kevin D. wurden alle nach einjähriger Probezeit in die Wehr aufgenommen.

Wahlen

  • Zum neuen Kassenprüfer wurde Matthias W. gewählt.
  • Als Gruppenführer wurde Henning R. eindeutig bestätigt
  • Als Zugführer wurde Dirk L. bestätigt

Während der anschließenden Pause wurde der Imbiss in Form von Schinken- und Mettwurstbroten verzehrt. Nach der Pause fanden Beförderungen und Ehrungen statt.

Beförderungen

Zum Feuerwehrmann/zur Feuerwehrfrau

  • Lena v. O. und Clemens R.

Zum Oberfeuerwehrmann

  • Lukas H., Jasper P., Christian S.

Zur Hauptfeuerwehrfrau/zum Hauptfeuerwehrmann

  • Tanja K., Justin B., Peter P., Daniel R. und Pascal D.

Außerdem wurde Christian L. nach abgeschlossener Ausbildung zum Oberlöschmeister befördert.

Ehrungen

Für 10 Jahre Mitgliedschaft

  • Christian L., Heiko M. und Cevin M.

Für 30 Jahre Mitgliedschaft

Holger H. wurde für 30 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Reden und Glückwünsche

  • Als nächstes war der Leiter der Berufsfeuerwehr Carsten Herzog an der Reihe. Er gratulierte allen Gewählten und Geehrten und wünschte ihnen alles Gute. Dann gab er einen kleinen Rückblick auf die Flüchtlingslage am Bahnhof in der Vergangenheit und in der Zukunft. Insgesamt sind ca. 80.000 Menschen durch Flensburg nach Skandinavien weiter gereist. 16.800 nutzten die Möglichkeit zur Übernachtung in der Unterkunft. Er äußerte dass Flensburg nur die Auswirkungen der „großen Politik“ zu spüren bekäme und sich darauf jeweils einstellen müsse. Im neuen Jahr werde die Berufsfeuerwehr 112 Jahre und es werde einen Tag der offenen Tür geben. Außerdem kämen bald die geplanten Sammelhefte in den Verkauf (Mehr dazu bald!). Weitere Themen sind 2016 die Einführung des Digitalfunks und der neue Brandschutzbedarfsplan. Er bedankte sich für die geleistete Arbeit und stetige Einsatzbereitschaft.
  • Dirk Krause als Leiter der Polizeistation Engelsby-Tarup überbrachte Grüße der Kollegen. Er freue sich immer wenn die Feuerwehr bei gewissen Lagen vor ihm da seien. Durch die weitere Umstrukturierung der Polizei bliebe leider immer weniger Zeit im Stadtteil aktiv zu sein. Flüchtlingslage und Einbruchserien waren dafür Beispiele.
  • Christian Lucks (FDP) überbrachte ebenfalls seinen Dank und die besten Wünsche der Fraktion.
  • Hubert Ambrosius (WiF) bedankte sich für die Einsatzbereitschaft der Wehr und die Arbeit der Jugendabteilung. Er überreichte als Wertschätzung Wehrführer Mathias Bräuer einen Umschlag.
  • Peter Wegener (Grüne) lobte die gute Jugendarbeit. Auch seine eigene Tochter würde gerne zur Jugendfeuerwehr kommen. Er erinnerte an seinen Besuch im Rahmen eines Trainings letztes Jahr und würde sich auf eine Fortsetzung freuen.
  • Stadtbrandmeister Jürgen Sievers gratulierte allen Gewählten und Geehrten und wünschte ihnen alles Gute. Auch die nicht gewählten ermunterte er bei sich weiter zu bemühen. Führungskräfte seien heutzutage leider oftmals Mangelware. Mahnend erinnerte an den im Einsatz umgekommenen Kameraden in Marne. Gerade der Einsatz unter Atemschutz sei gefährlich und es sei sinnvoll alle Möglichkeiten zur Übung und zur Weiterbildung zu nutzen. Er bedankte sich noch explizit bei einigen Kameraden für geleistete Arbeit.

Die Sitzung endete um 22:50.

 

 

19. Januar 2016
von Henning R.
Kommentare deaktiviert für Digitalfunk Modul 2

Digitalfunk Modul 2

So langsam wird es ernst:
Jetzt absolvieren alle Kameraden nach und nach die Schulung „Digitalfunk Modul 2“ und immer mehr Fahrzeuge werden aufgerüstet. Gestern waren schon 15 Kameraden bei der Freiwillige Feuerwehr Flensburg Klues und wurden dort geschult.

Unsere Funkausbilder Marco Peusner und Udo Jacobsen stellten uns die beiden Gerätetypen (Hand- und Fahrzeugfunkgerät) vor und erläuterten die Möglichkeiten und Funktionen. Um nur ein paar Stichworte im Vergleich zum alten Funk zu nennen:

DMO, TMO, Gruppenruf, SDS, Notrufknopf, Funkversorgung, Benutzbare Gruppen, Gateway, Repeater, und so weiter. Teilweise sind es nur englische Name für schon bekannte analoge Funktionen, teilweise aber auch komplett neue Möglichkeiten.

Die wichtigsten Funktionen durften wir dann gleich am Gerät ausprobieren. Jetzt fehlen nur noch die Geräte selbst. Und die sollen Ende Februar ankommen und in Betrieb gehen. Momentan ist erst ein Fahrzeug von uns mit Digitalfunk ausgerüstet, nun fehlt nur noch die SIM-Karte.

Nicht mehr lange und die Digitale Zukunft hat uns erreicht. ?
Dann heisst es noch: Intensiv alles üben!

16. Januar 2016
von Henning R.
Kommentare deaktiviert für Sicherheitsunterweisung 2016

Sicherheitsunterweisung 2016



Zu den jährlichen Pflichtterminen gehört bei jeder Feuerwehr die Sicherheitsunterweisung des Sicherheitsbeauftragten. Und diesmal stand nicht „Feuer legen“ oder „Brennen und Löschen“ auf dem Plan, nein es war eine Kopfaufgabe.

Als erstes wurden wir in 5 Gruppen eingeteilt. Dann wurde eine Strichfigur („Hirsch“) von der Tafel angeschaut und diese sollten wir uns merken. Dies sollte das Kurzzeitgedächtnis testen. Danach musste jede Gruppe diese Figur mit Streichhölzern nachbauen. Die erste Gruppe war bereits nach 5 Sekunden fertig!

Die zweite Aufgabe: Mit dem Umlegen von nur zwei Streichhölzern sollte der „Hirsch“ umgedreht werden!

Nach kurzem Grübeln kam auch hier eine Gruppe schnell auf die Lösung.

Anschließend bekam jede Gruppe ein Thema vorgegeben und sollte darüber einen kurzen Vortrag halten. Themen waren: „Sägen im Einsatz“, „Grundlagen der Prävention“, „Sichere Einsatzstelle“, „Zug-, Hebezeuge und Hydraulik“ und „Elektrische Sicherheit“.

Nach 15 Minuten Vorbereitungszeit trug jeweils einer aus jeder Gruppe das Ergebnis vor.

31. Dezember 2015
von Henning R.
Kommentare deaktiviert für Jahresrückblick 2015

Jahresrückblick 2015

Dienstabend-Jugendfeuerwehr

Das war also bald das Jahr 2015.
Auch dieses Jahr war sehr abwechslungsreich, nicht nur einsatztechnisch. Eine kurze Übersicht:

– Die Einsatzzahlen sind weiter leicht gestiegen. Es wurden 58 Einsätze absolviert, vom Verkehrsunfall (4x) über Flüchtlingshilfe (9x) und bis zu Stichworten mit Feuer (37x). 8x waren sonstige Einsätze abzuarbeiten.
– Die Jugendabteilung hat eine neue Jugendfeuerwehrwartin bekommen
– Wir haben abwechslungsreiche Ausbildungsdienste gehabt mit Löschangriffen, Technischer Hilfeleistung, Abseilen, ABC-Einsatz und vielem mehr
– Zwei Kameraden konnten wir in den Hafen der Ehe einlaufen lassen
– Wir konnten 7 neue Kameraden (darunter 4 Kameradinnen) begrüßen
– Der Personalstand konnte bei über 50 gehalten werden
– Wir haben die Kameradschaft gepflegt und viel Spaß zusammen gehabt (haben wir sowieso immer „wink“-Emoticon )

Und wir hoffen dass es so erfolgreich auch im Jahr 2016 weiter geht.

Wichtige Punkte für das neue Jahr sind zum Beispiel der neue Brandschutzbedarfsplan und die Umstellung auf den Digitalfunk.

Für die Sicherheit in der Silvesternacht sorgen dieses Jahr die Berufsfeuerwehr Flensburg und die Kameraden der Freiwillige Feuerwehr Flensburg – Weiche. Natürlich mit den Kollegen von Rettungsdienst und Polizei Flensburg, Schleswig-Flensburg und Nordfriesland.

Wir wünschen allen Bürgern, Kameraden, Angehörigen und Freunden eine schöne Silvesternacht und ein gutes Jahr 2015. Auf dass eure Wünsche in Erfüllung gehen.

Und wir danken allen Partnern, Familien, Politikern, Arbeitgebern und Unterstützern dass sie uns bei unserer Arbeit unterstützen und hinter uns stehen.

Wir verabschieden uns mit diesem Foto vom Dienstabend der Jugendfeuerwehr

Eure Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Engelsby

 

20. August 2015
von Henning R.
Kommentare deaktiviert für Erster Engelsbyer Atemschutztag

Erster Engelsbyer Atemschutztag


Zum ersten Mal fand am 15.8.2015 eine intensive Atemschutzausbildung in Form eines ganzen Tages statt. Bisher haben wir dafür immer Dienstabende genutzt, aber leider vergehen zwei Stunden wie im Nu. Diesmal sollte mehr Zeit sein für Inhalte und für Wünsche der teilnehmenden Kameraden. So wurde also ein Samstag mit offenem Ende vereinbart.

Acht Kameraden (6 Männer, 2 Frauen) trafen sich also vergangenen Samstag um zehn Uhr in der Wache um erst einmal ein bisschen Theorie über Suchtechniken zu wiederholen.
Diese wurden dann auch gleich praktisch geübt. Erst mit offenen Augen, dann mit verdeckter Sicht (abgeklebte Brille).
Als nächstes kam dann die Übung „U-Boot“. Diese soll die Fertigkeit des Umkuppelns trainieren und Ruhe bei Luftmangel üben. Sechs 6 Personen hatten jeweils ihre Maske auf und Lungenautomat mit Mitteldruckleitung angeschraubt, es waren aber nur 5 PA vorhanden!
Einer musste also solange die Luft anhalten. Das Umkuppeln des Mitteldruckschlauches und einen Platz weiter rücken musste also schnell gehen!

Anschließend war der Sicherheitstrupp Thema. Der Sicherheitstrupp hat die Aufgabe in Not geratene Atemschutztrupps im Einsatz zu retten. Seine Aufgaben, Standort, Ausrüstung, Taktiken mit/ohne Rettungsset wurden also besprochen. Das Rettungsset wurde inspiziert und der Umgang damit geübt. Es besteht aus einer Tragetasche, in deren Inneren ein Art „Plastikwindel“ ist mit der ein verunfallter getragen/gezogen werden kann. Außerdem befindet sich eine Ersatzflasche mit Atemluft und Maske in einer extra Tasche. Tätigkeiten wie Maske tauschen, Lungenautomat wechseln, Mitteldruckschlauch wechseln wurden geübt. Viele Kleinigkeiten und Kniffe kamen dabei ans Licht.

Übung mit Rettungsset

Übung mit Rettungsset

Schon war es auch 12 Uhr und es wurde gemütlich zusammen gegrillt. (Andrea hat netterweise für uns eingekauft und gegrillt ;-)  Vielen Dank!)

Nach dem Mittag ging es dann richtig ans Eingemachte! Ein Kamerad unter PA wurde immer in Umkleide oder Fahrzeughalle „versteckt“ und musste von einem Trupp unter PA gesucht und gerettet werden. Unter Benutzung des Rettungssets musste man die Maske tauschen, den Lungenautomat oder den Mitteldruckschlauch wechseln.
Anschließend wurde er mit dem Rettungsset in einen sicheren Bereich verbracht. Jeder Trupp kam mehrmals dran, mal mit weniger, mal mit mehr abgeklebter Maske. Auch die „Opfer“ wechselten ständig. Das Ganze wurde zusätzlich erschwert durch laute Musik und die piependen Totmannwarner. Manche kamen dabei an ihre Grenzen. Trotz der schwülen Temperaturen waren die Kameraden aber auch am Ende kaum zu bremsen und so war es schnell 15 Uhr durch.

Crash Rettung ohne Rettungsset

Crash Rettung ohne Rettungsset

Verschwitzt ging es in das verdiente Wochenende.

Fazit: Ausbilder und Teilnehmer waren sehr zufrieden und es wird ganz sicher in Zukunft immer wieder solche Atemschutztage geben!

Fotos: Henning Rolapp