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VonHenning

Übung mit dem DRK: Bus gegen Hauswand

Gestern begann unser Dienst schon um 19:00. Zusammen mit dem DRK Kreisverband Flensburg-Stadt e.V. arbeiteten wir das fiktive Szenario „TH Y – Stadtbus frontal gegen Hauswand“ ab. Dabei waren der auf seinem Platz eingeklemmte Busfahrer und fünf Fahrgäste zu retten, zu betreuen und abzutransportieren. Eine ungewohnte Einsatzlage für alle Beteiligten, die aber gut abgearbeitet wurde. Besonders die Enge im Bus zwischen und auf den Sitzen war eine Herausforderung für uns alle. 

Im Einsatz waren:
FF Engelsby
– LF 20/10 KatS
– LF 16/12
– RW 1
– GW-N als ELW
(20 Kameraden)

DRK
– KTW 4 Tragen
– NKTW 1 Trage
(6 Helfer)

Vielen Dank an die Firma Gorzelniaski Omnibusbetrieb für die Gelegenheit! ++=

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Gemeinsame Übung mit der Feuerwehr Innenstadt und dem DRK

 

Am vergangenen Samstag (04.03.2017) fand eine größere Übung mit der Feuerwehr Innenstadt und dem DRK Ortsverband Flensburg statt.

Gegen Mittag trafen sich alle Kräfte und sammelten sich am Stadion in der Fichtestraße. Um 12:17 erfolgte dann die Alarmierung über Funkmeldeempfänger mit der Meldung: „Feuer mit Menschenleben in Gefahr, Kellerbrand, Travestraße 28“.

Das Übungsszenario sah folgendes vor: Ein Brandstifter hatte Feuer im ersten Obergeschoss im Flur gelegt. Danach ging er in den Keller und legte ebenfalls Feuer. Dabei kam es zu einer Verpuffung und der Brandstifter blieb im Keller liegen. Durch den Brand war eine Person aus dem Fenster gesprungen/gefallen, außerdem rief eine weitere um Hilfe im zweiten Obergeschoss.  weiterlesen

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Übung in Kleingartenkolonie Peelwatt

Am Freitag den 17.06.2016 piepten unsere Melder um 19:28 “FEU Y Übung, brennt Gartenlaube, vermisste Personen, Gartenkolonie Peelwatt”. Zuerst rückten die beiden Löschfahrzeuge ab, später folgten MTW und GW-L mit Nachzüglern.

Vor Ort bot sich der Zugführerin Andrea folgenden Lage:

In einer Gartenlaube war es zu einem Feuer und einer Explosion gekommen, vier Personen wurden vermisst. Nach kurzer Erkundung stand fest, dass eine Person sich auf dem Dach der Laube befand, der komplette Bereich war stark verraucht und nicht ohne Atemschutz begehbar. Außerdem war der Zugang verschlossen.

So lautete der erste Befehl für den Angriffstrupp auch: “Angriffstrupp mit dem ersten Rohr zur Menschenrettung vor, vorher Tor öffnen!”

Schnell wurde der Verteiler gesetzt und mit dem Bolzenschneider die Kette am Tor geöffnet. Der Angriffstrupp musste dann noch die Tür zur Laube öffnen und begann mit der Personensuche. Schnell wurde die erste Person gefunden und in Sicherheit verbracht. Bei der weiteren Suche in der Laube, die verwinkelt und verbaut war, fand sich eine zweite Person. Ausgerechnet in dem Moment “kollabierte” ein Mitglied vom Angriffstrupp und es wurde ein Notruf abgesetzt. Ein in unmittelbarer Nähe arbeitender Trupp kam schnell zur Hilfe und rette nacheinander beide Personen. Außerdem wurden auch diverse Gasflaschen gefunden und gesichert.

Ein weiterer Atemschutz-Trupp nahm dann die Brandbekämpfung auf und fand schließlich die letzte Person im Garten. Zur Unterstützung der Löscharbeiten wurde von der Straßenseite auch noch ein B-Rohr vorgenommen. Natürlich sollen auch die Kameraden die den Aufbau der Wasserversorgung, die Verletztenbetreuung und die Atemschutzüberwachung geleistet haben nicht vergessen werden!

Bei der Nachbesprechung fiel vor allem der erstmals verwendete Digitalfunk (als 2m Ersatz) auf. Teilweise war die Verständigung sehr schlecht wegen Rückkopplungen und übersteuerten Lautsprechern. Hier muss noch geübt und die beste Einstellung gefunden werden. Nach Abschluss der Aufräumarbeiten und der Nachbesprechung wurde noch vor Ort gegrillt.

Ein herzliches Dankeschön an den Kameraden Kai P. der FF Weiche, der uns kurzfristig zu diesem Übungsobjekt verholfen hat!

VonHenning

Zugübung in der Tischlerei Niendorf

 

Am Freitag 5.6.2015 fand die erste große Übung als Löschzug der Feuerwehr Engelsby statt. Ein Alarmierungsfax teilte den bereitstehenden Kameraden die wichtigsten Daten mit:

„FEU Y V, Tischlerei Niendorf, Osterallee 200“   (Y = Feuer mit Menschenleben in Gefahr, V = Verletzte an der Einsatzstelle)

Beim Eintreffen bot sich dem Zugführer folgende Lage:

Ein Anwohner hatte eine Person von der Firma Niendorf bei Arbeiten am Spänebunker auf dem Dach beobachtet, kurz darauf kam es zu einer Verpuffung mit anschließender Rauchentwicklung.

Die Person auf dem Dach hatte Verbrennungen im Gesichtsbereich und berichtete bei ihrer Rettung von zwei weiteren Kollegen. Einer war im Heizungsbereich aktiv gewesen, der zweite irgendwo in der Werkstatt.

Sofort wurde die Person vom Dach über die Steckleiter gerettet, parallel dazu ging der erste Trupp unter schwerem Atemschutz in Werkstatt zur Personensuche vor. Als große Schwierigkeit stellte sich die Wasserversorgung heraus: Die beiden nächsten Hydranten befinden sich 300m und 200m weit weg vom Objekt. Es mussten also viele Schläuche verlegt werden. Der erste Angriffstrupp hatte zwischenzeitlich die zweite Person gefunden und mit der Rettung begonnen. Ein zweiter Trupp fand eine dritte Person unter einem Gabelstapler eingeklemmt vor und befreite sie mit den angeforderten Hebekissen.

Außerdem wurde ein C-Rohr von außen zur Brandbekämpfung auf dem Dach vorgenommen. Nachdem die beiden Personen gerettet und an den „Rettungsdienst“ übergeben waren, konnte Übungsende ausgerufen werden. Nun wurden alle benutzten Schläuche und Gerätschaften gemeinsam wieder abgebaut und die Fahrzeuge wieder einsatzklar gemacht.

Bei der anschließenden Besprechung lobte Beobachter Herbert Müller das besonnene Vorgehen der der einzelnen Trupps, hatte aber viele Kleinigkeiten zu kritisieren, die bei einer Übung dieser Größe immer auftauchen. Dafür üben wir ja regelmäßig. Vor dem gemeinsamen Gruppenfoto bedankten wir uns bei der Familie Niendorf für die Nutzung ihrer Firma und überreichten ihnen ein kleines Präsent. Danach ging es für uns in den Feierabend und wir rückten ein.

Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei der Familie Niendorf, die uns ihre Räumlichkeiten unkompliziert und mit großem Vertrauen zur Verfügung gestellt hat. Sogar ihren Segelausflug haben sie für uns um einen Tag verschoben! Dafür vielen Dank.

http://www.tischlerei-niendorf.de

 

https://www.facebook.com/pages/Günter-Niendorf-Bau-und-Möbeltischlerei/156418754439521

 

 

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Übungstag der Stadtfeuerwehrverbandes am Oxer

Im Bereitstellungsraum

Im Bereitstellungsraum

Am Samstag den 25.10. übten alle Freiwilligen Feuerwehr auf dem Übungsgelände der Landesfeuerwehrschule in Harrislee am Oder. Hier unser Bericht:

Um kurz vor acht trafen wir uns am Gerätehaus, so dass wir pünktlich um 8:15 mit LF 20/10, LF 16/12, Rüstwagen, Gerätewagen Gefahrgut und MTW in Richtung Harrislee starten konnten. Insgesamt 22 Kameraden verteilten sich auf die Fahrzeuge.

Auf dem Übungsgelände „Am Oxer“ angekommen, wurden wir in den Bereitstellungsraum geleitet, wo wir uns mit der Mannschaftsstärke anmelden mussten. Nun hieß es erst einmal warten auf den ersten Einsatz.

Dieser verzögerte sich aber noch um eine Stunde. Dann ging es aber mit der ersten Übung los.

Übung „Verkehrsunfall, eingeklemmte Person“.

Bei der Erkundung durch die Gruppenführerin ergab sich folgende Lage: :

Zwei PKW waren an einer Kreuzung zusammengestoßen, zwei Personen beteiligt. Ein Fahrer war bewusstlos im Fahrzeug, die Tür durch den zweiten PKW blockiert. Der Fahrer des zweiten PKW saß unter Schock am Steuer, war aber nicht eingeklemmt.

Nach dem Einsatzbefehl wurde schnell die Einsatzstelle abgesichert, der Brandschutz sichergestellt und die Fahrzeuge stabilisiert. Das DRK kümmerte sich als erstes um den ansprechbaren Fahrer, wir zerstörten die Scheiben des anderen PKW und ein Kamerad stieg zur Betreuung der Person hinein.

Nun wurde die Beifahrertür entfernt, die Frontscheibe zerteilt und die Fahrzeugholme abgeschnitten. Zwischenzeitlich war die leicht verletzte Person in den RTW verbracht worden, so dass der PKW mit vereinter Kraft weggeschoben werden konnte. Nun konnte die Fahrertür entfernt und das Dach nach hinten geklappt. Gemeinsam mit dem Rettungsdienst wurde die Person mit Hilfe eines Rettungsbrettes über die Fahrertür gerettet und auf die Trage umgebettet.

Bei der Nachbesprechung wurde die gute Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst gelobt und lediglich kleine Fehler kamen zur Sprache. Die gesamte Übung verlief zügig aber ruhig ab und zeigte gute Teamarbeit.

Zurück im Bereitstellungsraum ging es in eine kurze Pause.

 

Übung “Feuer, Menschen in Gefahr”

Danach folgte die Übung „Feuer in Ladenzeile, 2 Personen vermisst“.

In einem Wohnhaus mit Ladengeschäften war es zu einem Brand gekommen, zwei Personen wurden vermisst. Schnell wurde ein Löschangriff aufgebaut, ein Trupp unter schwerem Atemschutz ging zur Personensuche vor. Die Suche wurde durch die extreme Verrauchung erschwert.

Dann konnten die beiden Vermissten doch gefunden und schnell ins Freie geführt werden, unter anderem mit Fluchthauben. Die Leiter musste nicht mehr zum Einsatz kommen.

Nach der Übung folgte erstmal die Mittagspause. Das DRK hatte Schnitzel mit Bratkartoffeln und Gemüse gekocht und alle stärkten sich für den weiteren Tag. Es hat sehr gut geschmeckt, vielen Dank an die Kameraden vom DRK Flensburg!

 

Übung „Gefahrstoffaustritt“

Die letzte Übung fuhren wir zusammen mit der Feuerwehr Jürgensby. Nachdem wir bisher immer nur die Dekon alleine aufgebaut hatten, sollten wir nun das Zusammenspiel im Einsatz testen.

Am Güterbahnhof war ein unbekannter Stoff ausgetreten und zwei Menschen wurden verletzt. Die Feuerwehr Jürgensby erkundete die Einsatzstelle, sperrte ab und rettete die zwei Personen. Danach ging ein Trupp unter CSA (Chemikalien-Schutz-Anzug) vor um den Stoff herauszufinden. Währenddessen bauten wir die Dekon-Anlage (Dekontaminations-Anlage) auf. Dort wurden die zurückkehrenden Trupps dann von dem Stoff, der sich als Salpetersäure herausstellte, befreit und und konnten sich dann umkleiden.

Es war sehr interessant das erste Mal die Dekon-Anlage in einer Übung mit anderen Kräften zu betreiben. Dabei traten einige Dinge zutage, die wir in Zukunft organisatorisch noch ändern müssen. Aber viel Spaß hatten wir trotzdem (Siehe Foto).

Gegen 16 Uhr waren wir dann entgültig zurück in der Wache und konnten ins Wochenende gehen.

VonHenning

Zugübung in der Duburger Straße

Am Freitag fand die zweite Übung der Feuerwehr Engelsby in Zugstärke statt.

Ohne Vorankündigung hieß es bei Dienstbeginn: Alle Gruppen auf ihre Fahrzeug aufsitzen!

Es ging mit dem Einsatzstichwort “Feuer, Rauchentwicklung, Duburger Straße 2-8” ohne Sondersignal in die Norstadt. Vor Ort bot sich dem Zugführer folgende Lage: In einem ausgedehnten Gebäude war es zu einem Feuer gekommen mit starker Rauchentwicklung, mindestens 2 Personen wurden vermisst. Außerdem gab es eine verletzte Person auf dem Dachboden, der schwer zu erreichen ist.

Schnell wurden bis zu vier Trupps im Innenangriff mit zwei Rohren eingesetzt, die den Keller absuchten und zwei Personen (Puppen) retten konnten. Der stark vernebelte und verwinkelte Kellerbereich war eine echte Herausforderung für die Orientierungsfähigkeit der Trupps. Schwierig war auch das Verlegen der Schlauchleitungen und die Ausdehnung des Gebäudes. Selbst 5 Schlauchlängen reichten fast nicht aus.

Parallel rettete die Rüstwagen-Gruppe mit einem “Leiterhebel ohne Leiter” die verletzte Person vom Dachboden über die enge Bodentreppe. Dazu wurde die “Person” auf der Trage festgeschnürt und dann senkrecht abgelassen.

Die anschließende gemeinsame Nachbesprechung brachte kein großen handwerklichen Fehler hervor, jedoch gab es Schwierigkeiten beim Informationsaustausch zwischen den Führungskräften und vorgehenden Trupps. Aber damit ist der Zweck einer solchen Übung erfüllt, Fehler aufzuzeigen und in Zukunft nicht mehr zu machen.

Danke an die Wehrführung für die Vorbereitung!

 

VonHenning

Feuerwehrlastiges Wochenende

Vier Ereignisse machten dieses Wochenende auf jeden Fall nicht langweilig..

Einsatzübung “Feuer mit Menschenleben in Gefahr”

“18:05 FEU Y, Übergangsheim Friedheim 108, Ecke Osterallee”

Das war die Meldung die auf einen ernsten Einsatz hinwies. Da sich, wie immer, schon ein paar Kameraden an der Wache befanden, war schnell beide Fahrzeuge voll. Auffällig hätte sein können, dass beide Fahrzeuge noch auf dem Hof standen und gleichzeitig abrücken sollten.  weiterlesen

VonHenning

Alarmierungsübung aller Retter in Flensburg

Heute rief uns der Melder mit einer ungewöhnlichen Einsatzmeldung auf den Plan:

“Großunfall – Bereitstellung auf der Exe”

Dies ließ erst auf eine wirkliche Großschadenslage schließen, nur war keine Rauchwolke über Flensburg zu sehen. Was konnte es sein?

Wir eilten also von der Arbeit, von Zuhause oder unterwegs zur Wache. Dort rückten dann das zweite LF als erstes ab, das LF 20 befindet sich zur Zeit bei der Berufsfeuerwehr zur Durchsicht, dann der Rüstwagen und schließlich der Gerätewagen Nachschub. weiterlesen

VonHenning

Übung mit der Berufsfeuerwehr

Am Freitag den 14.6. führten wir die erste Übung mit der Berufsfeuerwehr zum Thema “Gefahrguteinsatz” durch. Seit einiger Zeit stehen wir mit in der Alarm- und Ausrückeordnung für den Gefahrguteinsatz mit dem Schwerpunkt Dekontamination.

Der Löschzug der Berufsfeuerwehr, der Leitungsdienst (Karsten Herzog, Chef der Berufsfeuerwehr) und unsere beiden Löschfahrzeuge trafen sich bei EDEKA in Engelsby auf dem Parkplatz.

Nach kurzer Besprechung ging es in Richtung Gerätehaus Engelsby. Vor Ort ergab sich für den Zugführer folgende Lage: Es war zu einem Verkehrsunfall gekommen bei dem eine Person verletzt wurde, außerdem lief aus einem Gepäckstück des PKW eine unbekannte Flüssigkeit aus.

Die Berufsfeuerwehr schickte einen Trupp unter CSA (Chemikalien Schutz Anzug) zur Personenrettung und zur Erkundung vor, unser LF 20 KatS baute die Not-Dekon für die CSA-Träger auf. Das zweite Löschfahrzeug unterstütze durch die Stellung des dreifachen Brandschutzes, Pulver, Wasser und Schaum, und die Absicherung der Einsatzstelle.

Nachdem der CSA-Trupp die Person gerettet und das Gefahrgut in ein Überfass verbracht hatte war Übungsende.

Bei der Nachbesprechung wurde der zügige Aufbau der Not-Dekon gelobt, gerade weil wir dies vorher noch nie geübt hatten. Dass deutlicher Übungsbedarf besteht sah man dann an vielen Kleinigkeiten, Verhaltensweisen und fehlenden Materialien unter anderem vom Dekon-P Fahrzeug. Ein Bekanntmachen mit den Gerätschaften des erweiterten Dekon-Materials und eine Übung damit soll noch in diesem Jahr stattfinden.

VonHenning

Zugübung im Glaskontor Nord Flensburg

“Harnishof 3, Feuer mit Menschenleben in Gefahr, Rauchentwicklung aus Lagerhalle” war das Einsatzstichwort für den Zug Engelsby am gestrigen Abend.

Schon um 19:30 trafen sich die Kameraden zur ersten Zugübung im Jahr 2012 an der Wache und rückten von dort aus ab. Es ging zum Glaskontor Nord Flensburg im Harnishof.

Dem Zugführer bot sich folgende Lage: In einer mehrteiligen Lagerhalle war es vermutlich bei Arbeiten an einem LKW zu einem Feuer gekommen. Die Halle war stark verraucht und insgesamt wurden 4 Personen vermisst. Eine sollte sich im Aufenthaltsbereich befinden, die anderen 3 in der Halle. Zugang war nur über ein verschlossenes Hoftor mit Umfahrt und einen Fußweg möglich. Außerdem war der nächste Hydrant fast 200m entfernt und am unteren Ende der Straße.

Als Erstes wurde das LF 20/10 vorgezogen und bereitete die Menschenrettung im Aufenthaltsbereich vor. Schnellangriffsverteiler vorgezogen, Angriffstrupp stellt sich bereit, Wasser marsch bis zum Verteiler. Aber erst musste das verschlossene Hoftor mit dem Trennschleifer geöffnet werden. Parallel musste die Wasserversorgung über lange Wegstrecke hergestellt werden. Nach relativ kurzer Zeit wurde die Person gefunden und nach draussen gebracht. Nun konnte sich der Lagerhalle gewidmet werden.

Über den “Fußweg” musste ein zweiter Verteiler auf die Rückseite des Gebäudes gelegt werden, von wo der Angriff in die Halle erfolgte. Durch ein großes Schiebetor ging der erste Trupp vor und fand gleich eine Person auf einer Plattform die nur über die Steckleiter erreichbar war. Ein weiterer Trupp suchte die Halle ab und fand einen LKW unter dessen Vorderrad eine Person mit dem Bein eingeklemmt war und eine auf dem Fahrerplatz saß. Außerdem befand sich unter dem LKW der Brandherd, der aber schnell gelöscht war.

Nachdem die Person vom Fahrersitz gerettet war, konnte die technische Rettung der anderen Person beginnen. 2 Trupps unter Atemschutz hoben die Vorderachse mit 2 Hebekissen an und die Person konnte befreit werden.

Kurz darauf war Übungsende und es wurde ein Abschlussgespräch geführt und ein Gruppenfoto gemacht. Im großen und ganzen lief die Übung ohne Probleme, Kontroversen gab es über die Aufstellung eines Fahrzeuges und den Personalmangel.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Daniel und der Firma Glaskontor Nord Flensburg dass wir das Gebäude und das Grundstück nutzen durften !